Gedanken zu Hospiz

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen schwerstkranke Menschen sowie ihre Angehörigen und Freunde.

Hospizhilfe möchte dazu beitragen, dass Menschen an einem vertrauten Ort, in häuslicher Geborgenheit, umsorgt von Verwandten und Freunden sterben können. Im Hinblick auf ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt kommt der Schmerz- und Symptomlinderung große Bedeutung zu. Wir setzen uns dafür ein, dass derartige Beschwerden bestmöglich behandelt werden.

Wir möchten, dass Krankheit, Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens bewusst werden. Unsere Unterstützung gilt allen Hilfesuchenden, unabhängig von Religion und Nationalität.

Aktive Sterbehilfe lehnen wir ab.

Den Tagen mehr Leben geben und nicht – um jeden Preis – dem Leben mehr Tage geben.

Diese Aussage von Cicely Saunders, der großen Pionierin der modernen Hospizbewegung möchte die ambulante Hospizarbeit Rechnung tragen.

Begleitung an Ihrer Seite

Unsere Arbeit folgt den Grundsätzen der Palliative Care, d. h. wir helfen Krankheitsbeschwerden zu lindern, Schmerzen zu reduzieren und die Qualität des Lebens zu verbessern.

Wir geben Ihnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen.

Wir geben Ihnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen.

Wir stehen im ständigen Kontakt mit den beteiligten Ärzten, Pflegediensten und Kostenträgern.

Wir setzen uns für die Linderung von Schmerzen, Angst, Unruhe, Luftnot, Übelkeit etc. ein, individuell zusammen mit Patienten, Angehörigen und Ärzten.

Wir beraten in palliativpflegerischen relevanten Fragen.

Wir bereiten auf mögliche Komplikationen und Krisen vor und geben praktische Handlungsanleitungen.

Wir vermitteln auf Wunsch seelsorgliche oder spirituelle Unterstützung.

Wir unterstützen Sie gerne mit ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeitenden, die ein offenes Ohr für Gespräche haben oder die Angehörigen entlasten.

 

 

Dr. Michael Maasberg referiert am 21.05.2019 ├╝ber das Thema "Essen und Trinken am Lebensende"

Essen und Trinken sind in unserer Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Eine lebensverkürzende schwere Erkrankung oder der bevorstehende Tod verändern jedoch die Wichtigkeit der Nahrungs- und Flüssigkeitszunahme für den Betroffenen. Meistens möchte der Erkrankte nichts mehr essen oder trinken. Die Angehörigen/Pflegenden reagieren oft mit Unverständnis, Hilflosigkeit und Angst darauf. Verhungert, verdurstet jetzt der schwerstkranke Mensch? Soll ihm noch künstlich Flüssigkeit und Nahrung zugeführt werden?

Zu diesem Thema versucht der Hospizverein mit Referent Dr. Michael Maasberg eine Antwort auf das schwierige Thema zu geben.

 

Wir sind umgezogen ...

Sie erreichen uns, wenn Sie den Eingang F des Gemeinschaftsklinikums St. Elisabeth, Siegfriedstraße 20, nutzen. Unsere neuen Büroräume befinden sich auf der 2. Etage.

 

Herzliche Einladung zum Trauercaf├ę

An jedem ersten Freitag im Monat laden wir herzlich zum Trauercafé ein. Hier treffen sich Trauernde zum Austausch und zum Kaffeetrinken. Das Trauercafé ist für alle Menschen offen, es findet von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Im Trinnel 21, in Mayen statt.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, nach dem Tod eines Angehörigen wieder ins Leben zurückzufinden, wenn Sie sich mit anderen Trauernden austauschen möchten, wenn Sie auch nach langer Zeit merken, dass Sie Gesprächsbedarf haben, wenn Sie auf Menschen treffen wollen, die Sie in Ihrer Situation verstehen, dann sind Sie bei uns richtig.

Sie brauchen sich nicht vorher anzumelden - Kaffee, Tee und Kuchen stehen für Sie bereit.

Ebenfalls sind Ehrenamtliche vor Ort, die das Treffen begleiten und für Fragen und Gespräche ein offenes Ohr haben.